Modelltheoretische Grundlagen wirtschaftspolitischer Kontroversen

Zeitraum: September 2016 – April 2019
Projektleiter: Prof. Dr. Eckhard Hein, Prof. Dr. Achim Truger
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Alessandro Bramucci, Franz Prante

Inhalt

Mit dem Projekt "Modelltheoretische Grundlagen wirtschaftspolitischer Kontroversen" haben wir ein didaktisches Werkzeug geschaffen, um makroökonomische Theorien aus einer multiparadigmatischen Perspektive am Computer interaktiv zu präsentieren und zu diskutieren.

Unsere Simulatoren und die dazugehörigen Online-Ressourcen stellen grundlegende makroökonomische Konzepte für die geschlossene Wirtschaft aus der neu-keynesianischen und der post-keynesianischen Schule dar. In den Szenarien übernehmen die Nutzer die Kontrolle über die verschiedenen wirtschaftspolitischen Instrumente und sind mit einer Reihe von Problemen konfrontiert, auf die sie mit geeigneten Maßnahmen reagieren müssen. Durch einen interaktiven Prozess können die Nutzer die unterschiedlichen Implikationen der Wirtschaftspolitik aus den verschiedenen Perspektiven erfahren. Sie verstehen, aus den paradigmenbedingten Annahmen des Modells abgeleitet werden können. Durch Veränderung der Annahmen wird ein Übergang zwischen den Modellwelten ermöglicht. Es wird damit ein umfassendes und offenes Verständnis für die möglichen Lösungen verschiedener makroökonomischer Herausforderungen vermittelt.

Das Projektergebnis trägt zur Verbreitung des Pluralismus in der wirtschaftlichen Bildung und Lehre bei, mit einem Fokus auf Bachelor-Studiengänge. Das Projekt richtet sich jedoch auch an alle, die ein Interesse daran haben, die Probleme der Makroökonomie aus einer offenen und pluralistischen Sicht zu verstehen.

Weitere Informationen